Übersichtskarte

Schade Marmelade

Mittwoch, 08.04.2020

Ihr Lieben,

Nun ist es auch schon wieder ein halbes Jahr her, dass ich mich hier gemeldet habe. Inzwischen ist viel passiert, sowohl bei mir als auch mit Corona in der Welt...

Das erfreuliche ist: ich bin fertig mit meinem ersten Examen. Im Dezember gab's kurz vor Weihnachten die schriftlichen Ergebnisse und im Januar hatte ich gleich in der ersten Prüfungswoche meine mündliche Prüfung. Und was soll ich sagen, es lief einfach mega gut. Das heißt ich schreibe keinen Verbesserungsversuch!:) Und das Beste ist: Die Professorin die mich im Zivilrecht geprüft hat, hat mir danach auch noch geschrieben und jetzt arbeite ich seit April am Lehrstuhl. In der derzeitigen Situation auch sehr glücklich, weil das Ref im Moment ja auch nicht wirklich stattfindet.

Und immerhin hab ichs mit meiner Lerngruppe geschafft, ein paar Tage Skifahren zu gehen. Und jetzt wollten wir im März eigentlich noch nach Lanzarote gehen. Damit wollte ich mir einen Traum erfüllen, den ich hatte seit mir meine Tante als Kind aus ihrem Lanzarote Urlaub eine Kette mit einem Kamel mitgebracht hatte. Nun ja, was soll ich sagen: dumm gelaufen. Unser Flug wäre zwar wohl noch geflogen, aber leider hatten Sie da schon den Notstand verkündet in Spanien, die Reisewarnung rausgegeben und die Schulschließungen verkündet. Somit sind wir dann nicht geflogen. Dafür haben wir dann hier das inzwischen große Fohlen von Tommys alter Stute geholt und den Garten auf Fordermann gebracht...

Im Sommer wollte ich eigentlich mit Sonja nach Island, das wird vermutlich auch ehr nichts... Ich bin also gespannt, wann ich euch hier wieder berichten kann;)

back in tübsi

Donnerstag, 03.10.2019

 

 

Nun ist der Urlaub leider schon wieder zu Ende. Wir sind, diesmal tatsächlich auch mit allem Gepäck, wieder sicher zu Hause angekommen und freuen uns jetzt auf unser Bett:)

Heute Vormittag sind wir nochmal durch Lisboa gestreift. Wir sind durch Alfama gezogen und zum Castelo de Săo Jorge gegangen.

Natürlich haben wir nochmal einen kleinen Stopp bei der Patisserie eingelegt und sind dann noch zum Parque Eduardo VII und Jardim Amália Rodrigues gegangen. Dort hatman einen genialen Blick nochmal auf die Stadt gehabt! :)

Lisboa

Dienstag, 01.10.2019

Gestärkt mit einem Hostelfrühstück haben wir uns heute aufgemacht zu einem Lauftag in der Stadt - eigentlich würde mich schon mal interessieren wie viele km da bei uns pro Tag so zusammenkommen;).

Wir sind Richtung Wasser/Kernstadt gelaufen und haben dort dann zunächst am Placa de Camõa einer der "free walking tours" angeschlossen. Eduardo hat uns knapp 3 Stunden durch das (historische) Zentrum geführt und uns sehr viel zur Geschichte erzählt. Insb. Fand ich z.B. Sehr spannend, dass gerade das große Erdbeben im 18. Jahrhundert das Stadtbild geprägt hat, davor war die Stadt Porto wohl sehr ähnlich. Da dabei aber alles zerstört wurde musste alles neu gebaut werden und dementsprechend dann auch mehr Platz und nicht mehr so eng gebaut. Lustig war auch, dass wir auf den "Mini-Eifflturm" kostenlos und ohne anstehen kamen (eben von hinten und ohne den Aufzug), Leute aber ewig anstehen und zahlen um mit dem Aufzug hochzufahren. Früher war das wohl einfach ein ganz normales Fortbewegungsmittel frei für jeden, da aber immer mehr Touris das gemacht haben und es berühmt wurde haben sie angefangen Geld dafür zu nehmen...

 

Nach der Tour haben wir Kaffe und Süsspeisenpause in einer Patiseria gemacht, es sah alles soooo unglaublich gut aus! Da könnte ich mich echt durchfressen;)

Entlang dem Rio Tejo sind wir noch ein Stück gelaufen bis zur Ponte 25 de abril und dann noch durch die Gassen geschlendert,.

Jetzt bleibt uns leider nur noch eine Nacht, morgen abend geht es schon wieder heim. Aber erst abends/nachts, insofern haben wir noch was vom Tag hier:)

Coba da Roca

Montag, 30.09.2019

 Heute waren wir am westlichsten Punkt des portugiesischen und somit auch des europäischen Festlands. Dorthin selbst werden massenhaft Touris in Bussen angefahren. Wir haben schon ein Stück davor geparkt und sind dann erstmal noch ein Stück der Küste lang gelaufen. Da gibt es hier wirklich wunderschöne Pfade die an der Steilküste oben entlang führen! 

Am Cabo da Roca hates dann auch zugezogen, wir waren echt so bisschen in den Wolken. Glücklicherweise sind wir aber wieder davon gekommen. Auf unserem Weg nach Cascais sind wir wunderschön bei blauem Himmel nochmal am Meer gewesen.

Cascais ist als Vorort von Lissabon sehr Touristisch und voll. 

In Lissabob haben wir dann das Auto wieder zurück gegeben, das hat soweit alles geklappt. Jetzt hoffen wir mal, dass es nicht im nachhinein noch zu Problemen kommt...

Jetzt haben wir noch 2 Tage in Lissabon, heute haben wir mit Essen und einem Abend-/ Nachtspaziergang gestartet. In unserem Hostel geht grad auch noch big party, ich glaube hier sind einige Studeinfahrten -Natürlich aus Deutschland, bisher sind wir kaum an Deutsche geraten, in Lissabon haben sie uns, oder wir sie, jetzt wieder eingeholt:D

von Peniche bis nach Sintra

Sonntag, 29.09.2019

Bevor wir weiter die Westküste Richtung Süden gefahren sind, haben wir uns noch ein Frühstück in einer portugiesischen Patisserie/Café gegönnt. Was soll ich sagen, sehr lecker alles! Konnten uns gar nicht entscheiden, da haben wir einfach direkt noch was mit auf den Weg genommen um mittags am Strand zu essen:D. Und als ob wirs geahnt hatten, sind wir gestern zu dem Café frühstücken gegangen wo wir draußen sitzen konnten und heute zu dem, wo man nur drinnen sitzen kann. Denn: es war sehr dunkel am Himmel! Unser Gastwirt meinte auch, der Regen kommt. Aber bisher hatten wir Glück! Wir sind dem Regen praktisch vorne drauß gefahren und hatten heute nochmal super viel Sonnenschein. Nur der Sonnenuntergang musste leider dahinstehen, inzwischen windet es doch ziemlich und hat auch hier zugezogen.

Unterwegs haben wir immer mal wieder an Buchten gehalten,  u.a. sind wir bei der Preia de Ibera d'Ilhas in eine Surfveranstaltung reingelaufen. Sehr lustig, aber viel zu viele Autos- sehr viel Chaos:D ein Bussle mit ES-Kennzeichen ist dann zufällig grad weggefahren, so dass wir ihren Parkplatz bekommen konnten und noch etwas der Küste entlang laufen konnten. Hier ist allgemein ein riesen Surf-Paradies! Die Wellen waren heute aber echt auch genial, sehr schön und faszinierend anzuschauen! 

 

Unser Nachquartier haben wir ziemlich an der Küste, sogar mit eigenem Pool. Das ganze war in früheren Tagen bestimmt mal das Inn-Resort hier in der Gegend... heute würde man sagen etwas altbacken, aber das stört unsgar nicht! Und insofern bin ich auch immer noch fasziniert wie günstig das ist, sogar mit Frühstück (werden wir ja morgen früh sehn ob es was taugt;))  Wir sind noch nach Sintra gefahren, ein sehr schönes Städtchen. Dort haben wir etwas abgelegen auch eine kleine süße 1-Mann Pizzeria gefunden in die wir dann direkt gegangen sind. Man konnte praktisch bei der Zubereitung zusehen;)

 Coast

Berlenga Islands

Samstag, 28.09.2019

Heute stand ein Ausflug zu den Berlenga Islands an. Gestärkt mit einem leckeren Frühstück in einem Café auf dem Weg zum Hafen sind wir mit einem "Fast Boat" zu den Inseln gefahren. Wir hatten sogar so eine Art Schlauchboot in Groß, damit konnte man richtig auf den Wellen reiten. Haha, damit war die Fahrt schon ein echtes Erlebnis, wir wurden sogar ausgestattet mit Schwimmweste und Regencape;)

Entlang der Küste die wir gestern langgelaufen sind, sind wir dann aufs offene Meer raus gefahren zu den Inseln. Die eine ist für Touristen zugänglich, die anderen 2 nicht. Von denen ist eine für die Navy ubd die andere zum Fischen. Das ganze ist ein Naturreservat, d.h. Laufen ist nur auf den Wegen erlaubt - teilweise aber schon ehr Trampelpfade an der Steilküste entlang;). 

Leider konnte die Cavetour wegen rauer See nicht stattfinden, das ist wohl öfter so, sobald es Herbst ist werden auch die wellen höher, im Winter bis zu 27 Meter hoch. Dementsprechend ist auch das Fischerdorf auf der Insel nur im Sommer bewohnt, dafür der Leuchtturm der doe ganze Region managt mit 10 Leuten die Wintermonate besetzt... Wir hatten dort auf der Insel eine Führung und sind noch zum Fort runter. Im Sommer ist es ein Bed&Breakfast, im Winter wirds vom Wasser um und inspült, d.h. Im Frühjahr muss immer erstmal ausgebessert werden..

Wieder zurück sind wir dann nochmal an den Strand. Dort sind wir lang gelaufen am Wasser und hatten dann noch ein lauschiges Plätzchen in den Dünen mit super Blick auf das Meer und die Surfer. Aber, wir haben uns ins Wasser gewagt und den hohen Wellen zumindest kurzzeitig getrotzt;).

 

Höchster Punkt Portugals

Freitag, 27.09.2019

Nach einem ausgiebigen Frühstück,  diesmal ohne Sekt, aber dafür trotzdem genauso vollgestopft wie gestern;)) haben wir uns auf den Weg gemacht wieder Richtung Westen/Meer. Hier sind wir entlang dem Gebirge zum höchsten Punkt von Portugals Festland, Torre gefahren auf 1950m und dort dann ein bisschen entlang gelaufen, im Winter ist hier Skigebiet. Die Landschaft ist herrlich, auch viele kleine Seen sind zu finden. Bergab sind wir dann noch kleinere Sträßchen lang hinunter gefahren, sehr idyllisch! 

Mittagspause haben wir dann in Coimbra gemacht, einer alten Universitätsstadt. Wir haben es auch diesmal wieder sehr geschickt angestellt und haben etwas außerhalb geparkt und sind wieder in die Innenstadt reingelaufen. Schmale Gässchen mit Läden und auf dem Berg oben drohnt die Universität über der Stadt.

Für uns ging es dann noch weiter nach Obidos. So ein süßes Städtchen! In mitten der alten Stadtmauer sind noch typisch schmale Gässchen mit den weißen/hellrn Häusern Haus an Haus. Ein Stück konnten wir sogar auf der Stadtmauer entlang gehen - aber sehr gefährlich, zur Innenseite gab es kein Geländer o.ä... Außerdem gibt's viele Buchläden dort, Highlight ist einer in einer Kirche und der andere wo die Bücher im Gemüselade in Obstkisten untergebracht sind. 

Jetzt sind wir in Peniche angelangt, einer Art "Halbinsel" im westen Portugals. heute Abend haben wir die Insel einmal praktisch umrundet, also den Meerzipfel. Wir haben einen wunderschönen Sonnenuntergang gesehn und dann bei Nacht vollends zurück.

Serra de Estrela

Donnerstag, 26.09.2019

Heute früh hatten wir ein grandiosed Frühstück! So eine Pousada hat schon was für sich. leckeren regionalen Käse (dafür ist die Region bekannt) und viel selbstgemachten Kuchen und süße sachen, typisch portugiesisch. Also ein Träumchen und dazu gabs sogar noch sekt ein echtes Urlaubsfrühstück.

Danach gings dann erstmal los für uns. Eigentlich wollten wir hier an der Pousarda starten, nur leider hatten wir die Rechnung ohne die Gegend gemacht. An der Rezeption meinte die Dame das wäre hier zu gefährlich und hätten wir gestern bei der Herfahrt quch noch was von der Gegend gesehen dann hätten wir auch gesehen dass hier eigentlich nur Trocken und Steinlandschaft ist an den Bergen. Dementsprechend hatte sie uns dann empfohlen nach Manteigas zu fahren, das ist der Ausgangspunkt für viele Wanderungen in dem Gebiet. Das haben wir dann auch gemacht und sind erstmal ein bisschen durch den Ort gestromert. Auch wieder bergauf und bergab, bis wir dann irgendwann bei dem Infozentrum waren. Der nette Herr dort hat uns dann die Beech Route empfohlen, die wir dann mehr oder weniger getroffen hatten. Also drücken wirs so aus: wir sind nett gelaufen und haben einen circle gelaufen, hatten gute Aussichten etc.. Aber wir wissen nicht, ob wir tatsächlich die Route getroffen haben, wir glauben ja nach wie vor dass nicht:D aber Spaß hatten wir, und das ist ja die Hauptsache und grandiose Aussichten! Man konnte auch wirklich den unterschied zwischen der geschützteren Bergkette erkennen und der Südseite.

 

Zurück in unserer Pousada haben wir dann erstmal noch den Pool genutzt, der außen war aber wirklich a** kalt und uns mit einem Buch noch etwas gesonnt. Zu Abendessen haben wirs uns dann heute auch nochmal richtig gut gehen lassen. Wir waren hier im Restaurant. Heutewar Buffet und es gab sp viele leckere vor-und Nachspeisen. Das können die Portugiesen wirklich! Dementsprechend kugeln wir nun ins Esskoma heute Nacht;)

Auf 1500 Meter

entlang dem Douro

Donnerstag, 26.09.2019

Heute durften wir unser Auto abholen. Von der Bahnstation São Bento (die Vorhalle ist mit Azulejos ausgeschmückt- es waren fast mehr Touristen als Bahnkunden drin;)) sind wir nach einem letzten Spaziergang durch Porto heute Vormittag zur Station Campanhã. Die Strecke ist nur kurz, führt aber Bilderbuchartig noch am Duoro entlang und entschwindet dann im Tunnel.

Dort sollten wir dann unseren Mietwagen in Empfang nehmen. Und was sollen wir sagen: passend zu unserem bisherigen teilweise doch kantigen Einstieg in den Urlaub ging auch hier nichts wirklich glatt... wir mussten ewig warten - teilweise werden auch einfach mehrere gleichzeitig bedient - dann hatten sie Probleme mit Tommys Kreditkarte, aber immerhin haben sie dann auch meine genommen (obwohl ich nicht als Fahrer registriert bin) die dann funktioniert hat. Dann hätten wir um ein Haar noch das falsche Auto bekommen, aber jetzt haben wir unseren Renault bekommen und sind on the road.

Natürlich erst viel später als geplant haben wir uns das Duro Tal entlang geschlängelt bis nach Pesa da Régua. Dort haben wir Station gemacht, die Stadt erkundet und in einer Patisserie eine der Portugiesischen Süßen Spezialitäten gegönnt. Zwar nicht direkt am Douro, dafür aber preislich und geschmacklich ein echter Geheimtipp;) weiter gehn Süden gings dann noch nach Viseu, aufgrund des Auto-Wartens mussten wir Pinhão und Lamego streichen. Viseu ist aber auch echt toll. Die Stadt hat einen super schönen Altstadtkern, insbesondere die Kathedrale macht was her! In den schmalen Altsdtadtgassen haben wir dann als Abendessen Tapas zu uns genommen in einem kleinen, süßen Restaurant und sind dann mit einem kleinen Eis wwieder zurück zum Auto. Schwäbisch sparsam haben wir eine  kostenlosen Parkplatz etwas außerhalb des Zentrums erspäht und sind lieber noch ein Stück gelaufen.

Jetzt sind wir in den Bergen angelangt, in der Pousada Sella de Estela. An das sind wir relativ günstig rangekommen und haben nun 2 Nächte Luxusleben mit Pool etc.. heute war es schon dunkel, aber bei Nacht sieht es schon toll aus, bin auf tageslicht gespannt, Das Auto musste ganz schön schuften, wir sind 1200m hoch, also ein guter Ausblick ist garantiert - die Lichter bei Nacht machen schon einiges her

Porto

Dienstag, 24.09.2019

Unser erster richtiger Urlaubstag, heute sind wir quer durch Porto gezogen.

Einmal vorne weg: unser Koffer ist inzwischen angekommen, also ist zum Glück alles gut ausgegangen und wir jetzt doch im Urlaubsmodus angekommen. Heute ist erstmal nochmal früher ins Bett gehen angesagt und dann ist hoffentlich auch das Schlafdefizit einigermaßen bereinigt;)

Als wir heute morgen aufgewacht sind hat uns erst mal starker Regen begrüßt. Unser erster Gedanke war erstmal wir bleiben einfach liegen:D aber, wir hatten Glück, kaum waren wir aus dem Haus hat es aufgehört. Den ganzen Tag war es dann voll trocken und ab und an kam sogar die Sonne raus! Wir sind zuerst über den Rathausplatz zur Torre dos Clérigos, dem höchsten Kirchturm des Landes und einem Ovalen Kirchenschiff (Amam, das ist was für dich;)). Über das Universitätsviertel sind wir schmale Gässchen zum Rio Duoro hinunter gelaufen. Ich liebe diese schmalen Gässchen und das viele bergauf-und bergab erinnert etwas an Tübingen im Großformat.

An der Igreja S. Francisco vorbei sind wir den Duoro ein Stück Flussaufwärts gelaufen bis zur Ponte do Infante. Nach einer kleinen Stärkung im Cafe Guarany (ein Geheimtipp als "kleiner Bruder" zum berühmten Café Majestetic) sind wir über die Sé Cathedral auf die Ponte de D. Louis um den Duoro zu überqueren. Von dort und dann auch auf der anderen Seite von der Serra do Pilar hat man einen super Ausblick! 

Nach einem leckeren Abendessen auf der Flußseite sind wir dann noch ein Stück Richtung Meer am Duoro lang gelaufen bis zur Ponte de Arràbida. Von dort konnten wir tatsächlich schon auf den Meereinfluss schauen können! 

Porto